
Ein Managementvertrag legt fest, welche Aufgaben Creator und Agentur übernehmen und wie die Zusammenarbeit vergütet wird. Allgemeine Wachstumsversprechen ersetzen keine verständlichen Bedingungen. Nimm dir Zeit, die Vereinbarung vollständig zu lesen und offene Punkte zu klären.
Welche Aufgaben sind enthalten, wer ist zuständig und welche Beiträge werden vom Creator erwartet? Kläre Produktion, Vermarktung, Nachrichtenbearbeitung und Berichte einzeln. Zusätzliche Leistungen sollten nicht nur mündlich zugesagt werden.
Frage, auf welche Einnahmen sich ein prozentualer Anteil bezieht und welche Kosten vorher oder zusätzlich abgezogen werden. Eine Beispielabrechnung mit klar benannten Beträgen kann das Verständnis erleichtern. Pauschale Prozentsätze sagen ohne Berechnungsgrundlage wenig aus.
Kläre Vertragsbeginn, Verlängerung, Kündigungsfristen und mögliche Zahlungen nach dem Ende. Frage, wie Accounts, Dateien und laufende Vorgänge übergeben werden. Verlasse dich bei diesen Punkten auf die tatsächliche Vereinbarung.
Halte fest, wem bestehende und neu eingerichtete Accounts zugeordnet sind, wer Zugriff erhält und welche Nutzungsrechte gelten. Freigaben und persönliche Grenzen sollten ausdrücklich berücksichtigt werden.
Die rechtliche Wirkung hängt vom Vertrag und der anwendbaren Rechtsordnung ab. Eine unabhängige fachliche Prüfung kann vor der Unterschrift sinnvoll sein. Diese Prüfliste ist allgemeine Orientierung und keine Bewertung eines konkreten Vertrags.