
Ein Creator-Profil kann persönliche Informationen sichtbar machen, die ursprünglich nicht zur Veröffentlichung gedacht waren. Prüfe deshalb nicht nur Texte, sondern auch Bildhintergründe, Dateiinformationen und die Verknüpfung mit privaten Accounts. Ein Künstlername allein gewährleistet keine Anonymität.
Verwende für wichtige Konten unterschiedliche starke Passwörter und aktiviere zusätzliche Anmeldebestätigungen, wo sie verfügbar sind. Sichere auch dein E-Mail-Konto. Prüfe ungewöhnliche Zahlungs- oder Anmeldeaufforderungen direkt über die bekannte Plattform, statt Links aus unerwarteten Nachrichten zu öffnen.
Vermeide private Adressen, persönliche Telefonnummern und erkennbare Dokumente im Bild. Kontrolliere Standortmarkierungen und Metadaten vor dem Veröffentlichen. Zeitversetzte Beiträge können verhindern, dass du deinen aktuellen Aufenthaltsort in Echtzeit offenlegst.
Definiere, welche Anfragen du beantwortest und welche Kontakte du beendest. Dokumentiere bedrohliche oder belästigende Nachrichten und nutze die Melde- und Sperrfunktionen der jeweiligen Plattform. Du bist nicht verpflichtet, private Treffen oder persönliche Kontaktwege anzubieten.
Bewahre Originaldateien und Veröffentlichungsnachweise auf. Wasserzeichen können die Zuordnung erleichtern, verhindern Kopien aber nicht zuverlässig. Dokumentiere Fundstellen, bevor du eine Entfernung beantragst.
Vertraute Personen und seriöse Creator-Netzwerke können bei belastenden Situationen helfen. Bei konkreten Bedrohungen steht deine persönliche Sicherheit vor der weiteren Kommunikation mit dem betreffenden Account.